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Eine Schocknachricht kam am Ende 2020 von Andrin Schmidhalter, damals Online-Redaktor der FN. Er schrieb: «Nur so zur Info: Youtube hat das Video zu mit einer Altersbeschränkung versehen.» Das Video können also nicht mehr alle einfach so ansehen. Zuerst muss man sich durch einen Fragekatalog klicken, um zu beweisen, dass man volljährig, im vollsten Besitz seiner geistigen Kräfte und mit gewaschenen Ohren dasitzt. Erst dann darf man «plattay» anschauen. (Also nicht plattay sein notabene, nur anschauen.)

Es war sogleich klar, dass uns der donquichottische Kampf gegen die youtubschen Windmühlen nur unnötig aufgerieben hätte. Also tat Toni Schöpfer von der Sensler Hotline einen Schritt in die andere Richtung: Er schrieb in der fast 800-köpfigen Facebook-Gruppe «D Seisler hiis böös»: «Senslerdeutsch ist zu gefährlich für diese Welt! Weil manche die Senslerinnen und Sensler nicht verstehen, gilt ihre Sprache nicht als jugendfrei. So hat Youtube die Erklärung des Worts mit einer Altersbeschränkung versehen. Rächt hii si: Schützet öyer Chinn vor dene Seisler!»

Mittlerweile darf man es auch wieder anschauen: Videoclip Plattay.

Antwort 5: Plattay ist nichts für Kinder